Buchrezension: Der Duft von Erdbeersaft von Ella Wünsche

 

 

 

 

Wir begeben uns zwischen 2 Welten: Dem Jugoslawien Anfang der 90’er Jahre und dem Jugoslawien der Gegenwart. Erzählt werden die Geschichten von Marija und ihrer Tochter Annie. Lasst uns eintauchen in diese romatische Szenerie.

 

 

 

 

Rezension

 

Der Liebesroman „Der Duft von Erdbeersaft“ von Ella Wünsche wurde im März 2016 von Daniel Morawek, vertreten durch VAN SCOTER FILM, herausgegeben.

 

Die Handlung spielt in Jugoslawien – zum einen Anfang der 90’er Jahre und zum anderen in der Gegenwart. Die Hauptfigur Annie macht sich in den Semesterferien auf den Weg zu ihren Großeltern ins ehemalige Jugoslawien. Dort lernt sie Milos kennen – einen jungen Mann, welcher im Ort keinen guten Ruf genießt. Doch Annie freundet sich schnell mit ihm an und entwickelt auch Gefühle für ihn. Im Haus ihrer Großeltern findet sie Überbleibsel ihrer Mutter aus deren Teenagerzeit. Sie beschließt sich die Sachen genauer anzusehen und findet auch Zeitzeugen dieser Zeit.

Marija will Sängerin werden – in der Kriegszeit kein leichtes Unterfangen. Bei einem Vorsingen lernt sie Kieth kennen und verliebt sich in ihn. Ihre Mutter toleriert diese Liebelei nicht und versucht sie von der Musik abzubringen. Letztendlich meldet sich Kieth als Freiwilliger bei der Armee und die beiden verlieren sich aus den Augen.

 

Dieser Roman thematisiert die Problematik, wenn sich 2 Menschen aus verschiedenen Gründen zwar lieben wollen aber nicht können – oder nur mit Umwegen.

 

Das eine Hindernis ist der schlechte Ruf  von Milos und sein Unwille die Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.

Das andere Problem ist, dass Marijas Mutter recht engstirnig ist und ihre Tochter nicht ihren eigenen Weg gehen lassen möchte. Marija hält auch alles recht geheim, damit sich ihre Mutter nicht in ihre Angelegenheit einmischt.

 

Hier eine Hörprobe von mir.

 

Bewertung

 

Der Perspektivwechsel beider Geschichten und deren Parallelität ergänzen sich sehr gut. Die Leser können sich dadurch auch gut in die Gefühlswelten einfühlen.

Die Sprache ist einfach gehalten, daher gut verständlich. Auch die Ausflüge ins Serbo-Kroatische stören nicht weiter.

 

Ich war anfangs skeptisch, da es sich um einen Liebesroman handelt, aber ich war sehr positiv überrascht wie mich die Geschichte dann doch mitgenommen hat.

 

Fazit

 

Ein schönes Frauenbuch – Liebesroman – der Lust macht auf mehr Ella Wünsche.

 

Hier findet ihr die Homepage der Autorin.

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